REISE ZURÜCK

Ein Traumspiel

 

2 D – 4 H – 2 Dek

 

 

Personen:

 

JOOB:                         Junger Mann

REBECCA:                 Junge Frau

CLEFF:                       Hotelportier

FRAU SALM:              Alte Frau

SCHNUCK:                 Ein Schäfer

KRESCH:                    Ein Pilot

STATISTEN

 

Bis auf Joob treten die Darsteller auch in weiteren

Rollen auf.

 

 

 

Bühnenbilder

 

Das Stück spielt in einem verkommenen Flughafen-Hotel

 

Erstes Bild: Eine altertümliche Hotelhalle. Darin eine Portiersloge.
Darüber  ein verstaubtes Transparent mit der Aufschrift

 

‘Willkommen – Welcome

HOTEL Hangar 1

Preisgünstige Zimmer – Cheap Rooms’

 

Eine Tür mit der Aufschrift ‘Direktion’. Eine nach oben führende Treppe. Seitlich ein Bartresen. Davor mehrere Hocker. Dazu Tisch und Polstergarnitur.

 

Zweites Bild: Ein Hotelzimmer mit alten, wackligen Möbeln und     einem Doppelbett. Wandspiegel. Waschschüssel und Wasserkrug. Stehpult.

 

Zusätzliche Requisiten: Thronsessel, Koffer, Flugzeugsitze.

 

Geräuschkulissen: Redefetzen Hitlers, Ulbrichts und evtl. anderer Personen der Vergangenheit, Hymnen, Gregorianische Gesänge, Geschützdonner, Fanfarenklänge, Bomben-Explosionen. Hundegebell, knarrende Dielen, quietschende Türangel und dergl.

 

 

 

Inhalt

 

‘Hangar 1’, ein verstaubtes Hotel in Flughafennähe, ist wahrlich kein Ort des Aufbruchs, eher des rückwärts gewandten Verharrens. Cleff, ein engstirniger Spießer, hat dort das Sagen.Einziger Gast ist die alte Frau Salm. In der Halle sitzt sie auf ihrem Koffer und wartet. Mit Cleff steht sie auf Kriegsfuß. Doch Rebecca hinter der Bar kümmert sich liebevoll um sie.

 

Joob will ‘last minute’ verreisen und sucht für kurze Zeit eine Bleibe. Er verliebt sich in Rebecca. Joob versucht, Rebecca zu überreden, ihm nach New York oder Rio zu folgen, um aller Engstirnigkeit zu entkommen. Rebecca lehnt ab. Sie will Frau Salm nicht im Stich lassen.

 

Joob darf im Hotel bleiben und auf der Nr. 13, Frau Salms unbenutztem Zimmer, übernachten. Im Traum begegnet ihm Rebecca mit Gestalten aus Geschichte und Literatur. Er erkennt die Grausamkeit früherer Tage und eigenes Versagen, sobald Tatkraft gefordert ist.

 

Am Morgen erfährt er von Frau Salms Tod. Gestrandete Fluggäste stürmen die Halle. Terroristen bedrohen den Flugverkehr. Der Betrieb kommt zum Erliegen. Ein Araber betritt die Hotel-Halle. Cleff vermutet in ihm einen Attentäter.Doch alles nimmt eine unerwartete Wendung.

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© Herbert Asbeck