Blog- Eintrag 9

Poesie in Zeiten des Kriegs

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

wer immer wieder die schrecklichen Bilder von Krieg, Hunger und Zerstörung auf dem Bildschirm sieht, mag ans Überleben der Poesie nicht glauben. „Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“, schrieb Theodor W. Adorno einst unter dem Eindruck des Holocaust. Er erntete Beifall und Widerspruch.

Die Poesie überlebte dieses Verdikt. Das beste Beispiel ist Paul Celans beklemmende „Todesfuge“, mit der er versuchte, sich die Verzweiflung über Deportation und Tod seiner Eltern von der Seele zu schreiben. Doch wieder sind Mörder und Totschläger unterwegs, weiden sich am Leid ihrer Opfer und berufen sich auf Gott und ‚höhere Ziele‘.

In Zeiten des Kriegs und anderer Katastrophen erweisen sich manchmal die Poesie und versöhnliche Bilder als Trost für verwundete Seelen. Ich erinnere mich an Ruinen und Trümmerlandschaften, aus denen noch der Brandgeruch der Bombennächte in die kindliche Nase stach. Auf den Schuttbergen wuchsen Birken und Blumen. ‚Nie sah ich schöneren Löwenzahn‘, fand ich später in meinen Notizen.

So blühte auch die Poesie in menschlichen Köpfen wieder auf. Ich glaube fest an sie, auch wenn sie ein Schattendasein am Rande der Bestsellerlisten führt. Die heutige Poesie muss ja nicht unbedingt ins Biedermeierliche zurückfallen.

Demnächst feiern wir Ostern. Ich wünsche Ihnen schöne und sonnige Feiertage!

Es grüßt herzlich,

Ihr Herbert Asbeck                                                                        Erkrath, im April 2017
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Blog- Eintrag 8

Frühlingserwachen

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

spätestens mit dem Frühlingsbeginn endet der Winterschlaf. Für Pessimisten kehren stattdessen Pollen und Allergien zurück. Optimisten stimmt es froh, wie mit jedem Sonnenstrahl neues Leben erwacht. Und wer grübelnd vor dem leeren Papierbogen sitzt, hofft, dass mit dem quirlenden Schmelzwasser von den tauenden Schneehängen frische Ideen sprudeln, so dass die Hände mit dem Schreiben kaum nachkommen.

Zwei Buchprojekte wetteifern jetzt um die Gunst des Schreibers, eigentlich sogar drei. Für alle häufen sich in den Schubladen die Notizen. Fast täglich werden es mehr. Irgendwann fällt die Entscheidung, welches Projekt Favorit wird. Es ist wie im wirklichen Leben: ‚Wer am lautesten schreit…‘ Aber das kennen Sie. Die anderen müssen warten.

Doch über in Vorbereitung befindliche Bücher redet man besser nicht. Die könnten erschöpft auf der Strecke bleiben. So bitte ich um Geduld. Und bleiben Sie mir gewogen!

Es grüßt herzlich

Ihr Herbert Asbeck                                                                      Erkrath, im März 2017
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Blog- Eintrag 7

Weihnachtswünsche 2016

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

bei Kälte und Sonnenschein haben wir uns auf einem kleinen Weihnachtsmarkt auf die bevorstehenden Festtage einstimmen lassen. Ein auf- und anregendes Jahr mit neu erschienenen Büchern und einer stilvollen Ehrung geht zu Ende. Gründe genug, allen Beteiligten, Verlegern, Buchhändlern, Initiatoren, Veranstaltern, Besuchern und nicht zuletzt allen Leserinnen und Lesern für Interesse und Treue nochmals Dank zu sagen.

Für viele Menschen wurde vor mehr als 2000 Jahren die Hoffnung auf Frieden geboren. Am Tag der Wiederkehr dieses Tages sollten wir trotz aller Trostlosigkeit in der Welt diese Hoffnung aufs Neue beflügeln.

Ihnen in diesem Sinn schöne Festtage und ein gutes Neues Jahr.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Herbert Asbeck                                                             Erkrath, im Dezember 2016

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Blog- Eintrag 6

Lesung am 3. November in Alt-Erkrath

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

wie schon in der Lokalpresse zu lesen war, werde ich demnächst wieder am Ort, dieses Mal in Alt-Erkrath, aus meinem neuen Roman „Eine Liebe in Cremona“ lesen.

Die Presse hat mehrfach überschwänglich berichtet. Auch gab es Anrufe und persönliche Glückwünsche zum gelungenen Buch, für den Autor der schönste Lohn.

Zum Inhalt: Erzählt wird von einem Geigenbauer und seiner Hinwendung zu einer fremden, hochbegabten Geigerin, von Cellisten und Kontrabassisten und deren Musik. Und was es mit der ‚Cremonese‘, einer Stradivari aus dem früheren Besitz des deutschen Geigers Joseph Joachim auf sich hat.

Wenn Sie Zeit und Lust haben, sich für eine Weile ins pralle Leben einer norditalienischen Kleinstadt entführen zu lassen, sind Sie herzlich eingeladen.

 

Ort der Lesung:       Stadtbücherei im Kaiserhof
                                Bahnstr. 2
                                40699 Erkrath
                                (direkt gegenüber der Bahnstation Erkrath der S 8)

Tag:                         Donnerstag, den 3. November 2016

Beginn:                    19,30 Uhr

Eintritt:                     frei

Die Bücherei-Leiterin, Frau Gincel-Reinhardt, ihr Team und nicht zuletzt der Autor freuen sich auf Ihren Besuch.

Mit bestem Gruß

Herbert Asbeck

        Autor                                                                                               im Oktober 2016

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Blog- Eintrag 5

Lesung am 12. September 2016 in Erkrath-Hochdahl

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

ich lade Sie zu einer kurz bevorstehenden Lesung und Bücher-Vorstellung in unsere ortsansässige Buchhandlung Weber ein.

Lesen werde ich aus meinem neuen, im Münchner Allitera Verlag erschienenen Roman „Eine Liebe in Cremona“. Weitere Infos zum Buch finden Sie auf meiner Webseite. Premiere hatte dieser Roman am 24. 8. im Düsseldorfer Heinrich-Heine-Institut.

Aus Anlass meines 80. Geburtstags erschien an diesem Tag in der Reihe Ehrenwort in der Edition Virgines Band 11 mit dem Titel „Durch die Welt“ von und über Herbert Asbeck, mit einem Nachwort des Herausgebers Michael Serrer. Auch dieser Band wird in der Buchhandlung Weber vorgestellt.

Ort der Lesung:     Buchhandlung Weber

                                Hochdahler Markt 22

                                40699 Erkrath-Hochdahl

Datum:                    12. September 2016

Beginn:                   19 Uhr

Eintritt:                    frei

Anmeldung:            unter 02104/94020

Also vielleicht bis zum 12. 9. am Hochdahler Markt 22?

Mit bestem Gruß

Herbert Asbeck

       Autor                                                                                         im September 2016
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Blog- Eintrag 4

Ehrung und Buch-Präsentation am 24. August 2016 im Heinrich-Heine-Institut

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

ich danke den Initiatoren, den Veranstaltern, Verlegern, der Geigerin, der Presse und nicht zuletzt dem wunderbaren Publikum für diesen denkwürdigen Abend im Düsseldorfer Heinrich-Heine-Institut.

Der Zuspruch ist für mich Ermutigung und Ansporn zugleich, auch über das nun vollendete 80. Lebensjahr hinaus meine literarischen Projekte weiterzuführen. Und vielleicht begegnen wir uns wieder in neuen Geschichten.

Mit herzlichem Gruß,

Herbert Asbeck

        Autor                                                                            Erkrath, im September 2016

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Blog- Eintrag 3

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

wenn Sie in oder im Umkreis von Düsseldorf wohnen, sollten Sie sich vielleicht diesen Termin merken:

 

Mittwoch, den 24. August 2016
19:30 Uhr
im
Heinrich-Heine-Institut
Bilker Str. 12-14
40213 Düsseldorf.


 

Unter dem Motto Durch die Welt – „Ehrenwort“ von und für Herbert Asbeck findet dort zu dieser Stunde eine Ehrung anlässlich meines 80. Geburtstags statt.

 

Initiatoren: Literaturbüro NRW und Edition Virgines, beide Düsseldorf

Gastgeber: Heinrich-Heine-Institut

Begrüßung:        Dr. Karin Füllner, Programmleiterin des HHI

Moderation:        Michel Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

Verleger:   Georg Aehling, Edition Virgines

Musik:        Aisha Turetayeva, Violine, von der Robert-Schumann-Hochschule.

Sie dürfen sich auf Worte, Musik und die Vorstellung zweier Bücher freuen.

 

Im ersten Teil des Abends steht der Band 11 aus der Reihe „Ehrenwort“ im Mittelpunkt. Mit dieser Reihe wird das Lebenswerk Düsseldorfer Autorinnen und Autoren gewürdigt. Der Band beinhaltet eine Textauswahl bisher erschienener Werke und ein Nachwort des Herausgebers.

Im zweiten Teil kommt mein jüngst erschienener Roman „Eine Liebe in Cremona“ zu Wort. Ein Geigenbauer aus dem heutigen Cremona, der früheren Wirkungsstätte der Geigenbauer-Dynastien der Amatis, der Guarneris und des genialen Stradivari, und eine fremde, hoch begabte Geigerin sind die Hauptpersonen dieser spannenden Geschichte. Beide Werke, sowohl „Ehrenwort“ als auch „Eine Liebe in Cremona“sind an diesem Abend, aber später überall dort, wo es gute Bücher gibt, zu erwerben. Nähere Angaben finden Sie auf dieser Webseite.

Zum Abschluss des Abends sind Sie noch auf ein Glas eingeladen. Veranstalter und Autor freuen sich auf Ihren Besuch.

Mit herzlichem Gruß

    Herbert Asbeck                                                                Erkrath, im Juli 2016


Ein Nachtrag für Ortsfremde: nächste U-Bahn-Station ist die Heinrich-Heine-Allee;

parken können Sie im Parkhaus Altstadt (Zufahrt über Rheinufertunnel) oder im

Parkhaus Carlsplatz.

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Blog-Eintrag 2

Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher,

soeben sind die ersten Exemplare meines neuen Romans Eine „Liebe in Cremona“ eingetroffen. Das Buch ist als Print-Ausgabe überall dort zu beziehen, wo es gute Bücher gibt.
Parallel dazu ist der Roman auch als eBook bei allen Plattformen, die eBooks vertreiben, zu erwerben.
Wenn Sie die Roman-Seite anklicken, können Sie unter ‚PDF-Leseprobe‘ einen Blick in den Text werfen. Ich wünsche Ihnen spannende Lektüre.

Mit bestem Gruß,

Ihr Herbert Asbeck                                                                        im Juli 2016

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Blog-Eintrag 1

 

Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher,

das, was häufige Internet-Nutzer unter ‚Blogger‘ verstehen, bin ich sicherlich nicht. Ich will diese Rubrik lediglich nutzen, um Sie über Aktuelles oder zu Erwartendes aus meiner Literatur-Werkstatt zu unterrichten.

Meine beiden bisher getrennten Seiten für Literatur und Theater sind nun unter der Domain www.herbert-asbeck.de , die Sie gerade gewählt haben, zusammengefasst. Die moderne Technik und die klare Struktur der Seiten bieten – so glaube ich – ein übersichtliches Bild. Sollten Fragen offen bleiben, nutzen Sie bitte das Kontakt-Formular. Sofern ich kann, werde ich Ihnen baldmöglichst antworten.

Seien Sie herzlich gegrüßt,

Ihr Herbert Asbeck                                                                  im Juli 2016

 

 

 

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